Heute fand in Glashütten eine große Waldbrandübung aller Katastrophenschutz (KatS) Einheiten des Hochtaunuskreises statt. Angenommene Lage war ein größeres Waldfeuer an verschiedenen Stellen im Forst "Märtenseiche" in Glashütten.

Der 12. Löschzug Hochtaunus, gestellt von der Feuerwehr Weilrod, war ebenso an der Übung beteiligt, wie auch die Feuerwehr Gemünden mit dem ELW 1. 

Wir haben mit dem ELW 1 die Aufgabe der Bereitstellungsraumführung am zentralen Bereitstellungsraum Billtalhöhe übernommen. Hier haben sich alle anrückenden Einsatzkräfte angemeldet und haben ihre genauen Einsatzbefehle erhalten.

Die KatS-Einheiten hatten die Aufgaben der Waserentnahme, der Verlegung einer Löschwasserversorgung über insgesamt mehr als 1700m zur Unterstützung der bereits eingesetzten Feuerwehr Glashütten & Schloßborn, die bereits mit der Brandbekämpfung begonnen hatten.

Da die Witterung gepasst hatte konnte in Zusammenarbeit mit dem Hessen Forst an verschiedenden Stellen ein Realfeuer entzündet werden, was der Übung zusätzliche Realität verliehen hatte.

 

 

Am 28.06.2014 um 15:25 Uhr wurden die auf Unfallrettung spezialisierten Weilroder Feuerwehren Riedelbach, Altweilnau und Gemünden per Funkmeldeempfänger und Sirene zu einer nicht angekündigten Alarmübung gerufen. Angenommenes Szenario war ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW sowie einem Motorrad im Gebiet der Schule in Riedelbach.

Die ersteintreffende Wehr war die Ortsteilwehr aus Riedelbach. Der Einheitsführer (Einsatzleiter) fand nach Eintreffen an der Einsatzstelle einen PKW schwer deformiert auf der rechten Fahrbahnbegrenzung und einen weiteren PKW in stark instabiler Lage auf einem Findling vor. Die beiden Fahrer waren jeweils schwer verletzt und in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Des Weiteren wurde eine beteiligte, leicht verletzte Motorradfahrerin in versteckter Lage angenommen. Im Laufe des Einsatzablaufs wurde ein zusätzlicher Kreislaufzusammenbruch eines Augenzeugens angenommen. Die Lage wurde durch den einsetzenden Regen weiter erschwert.

Nach gründlicher Erst-Erkundung wurde die Rettung mit der Betreuung sämtlicher Unfallbeteiligten eingeleitet. Die Feuerwehr Riedelbach wurde dem priorisierten Fahrzeug in instabiler Lage zugewiesen. Hierbei wurde das Fahrzeug stabilisiert und anschließend die Fahrertür mit hydraulischem Rettungsgerät geöffnet und entfernt.

Die anschließend eintreffenden Wehren aus Altweilnau & Gemünden kümmerten sich um das zweite Fahrzeug. Hier wurde eine schonende Rettung vorgegeben. Über eine „große Seitenöffnung“ und durch das Entfernen des Daches konnte der Patient dem Rettungsdienst achsengerecht übergeben werden.

Der Einsatzstellenfunk wurde über den ELW1 der Feuerwehr Weilrod abgewickelt.
Nach rund 90 Minuten Gesamteinsatzzeit waren alle Patienten an den Rettungsdienst übergeben und die Übung wurde erfolgreich beendet.

Beteiligte Kräfte: Eingesetzte Fahrzeuge:
  • DRK - Orstvereinigung Weilrod
  • DRK - Orstvereinigung Neu-Anspach
  • DRK - Orstvereinigung Kronberg
    (Realistische Unfalldarstellung)
  • Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OLRD)
  • Freiwillige Feuerwehr Weilrod-Riedelbach
  • Freiwillige Feuerwehr Weilrod-Altweilnau
  • Freiwillige Feuerwehr Weilrod-Gemünden
  • Florian Weilrod  11          (ELW 1 - Weilrod)
  • Florian Weilrod  01/19     (MTF - Altweilnau) 
  • Florian Weilrod  01/48     (TSF-W - Altweilnau)
  • Florian Weilrod  05/42     (LF 8/6 - Gemünden) 
  • Florian Weilrod  11/45     (LF 16 TS - Riedelbach) 
  • Florian Weilrod  11/48     (TSF-W - Riedelbach)
  • 4 Rettungstransportwagen (RTW)
  • 1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)

Pressebericht des Usinger Anzeigers  |  Pressebericht der Taunus Zeitung   |   Einsatzbericht FF Gemünden

Text & Bilder: Daniel Szepanski

 

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